Maintal, September 2026 – Am Dienstag, den 1. September 2026, brach die Klasse 10d des Albert-Einstein-Gymnasiums zu einem außergewöhnlichen Experimentiertag auf: Auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt tauchte sie im Schülerlabor einen ganzen Tag lang in das Thema „Alchemie – Wissenschaft oder Magie?“ ein.
Empfangen und begleitet von Studierenden, erlebten die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie sich vermeintlich magische Phänomene naturwissenschaftlich erklären lassen. Mit sichtbarer Begeisterung verwandelten sie 5-Cent-Stücke in glänzende „Goldmünzen“ und ließen Pharaoschlangen wachsen. Auch Farbwechsel standen im Mittelpunkt: Rote Rosen änderten ihre Farbe ebenso wie ein selbst hergestellter „Zaubertrank“ aus Natronlauge, Glucose und einer geheimen Zutat. Für Staunen sorgte zudem ein brennendes Taschentuch, das anschließend keinerlei Brandspuren zeigte, sowie die Chemolumineszenz verschiedener Flüssigkeiten, die die Klasse in einem abgedunkelten Karton bewundern konnte.
Den Abschluss bildete die Herstellung von leuchtendem Fluoreszein – ein Höhepunkt, der bei den Jugendlichen große Begeisterung auslöste. Eine Schülerin der Klasse brachte die Stimmung des Tages auf den Punkt: „Das macht so Spaß.“
Der Ausflug zeigte einmal mehr, wie eng Wissenschaft und Faszination beieinanderliegen – und wie sehr sich Experimentierfreude und fundiertes chemisches Wissen ergänzen können.


