Erstes Treffen von Schülerinnen und Schülern des AEG mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums
Ein spannender Nachmittag voller Begegnungen und interessanter Gespräche: Die Schülerinnen und Schüler des Wahlunterrichts-Kurses „Digitaler Engel“ des Albert-Einstein-Gymnasiums trafen sich erstmals mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums „Kleeblatt“ des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Hanau e. V. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch zwischen den Generationen.
Zu Beginn kamen die Jugendlichen und die Seniorinnen und Senioren miteinander ins Gespräch. Sie stellten sich vor, erzählten von sich, tauschten Erfahrungen aus und sprachen darüber, wie sich Kommunikation im Laufe der Zeit verändert hat. Während früher Briefe und Festnetztelefone den Alltag prägten, sind heute Smartphones und Messenger-Dienste selbstverständlich geworden.
Im Anschluss konnten die Bewohnerinnen und Bewohner die Unterstützung der Digitalen Engel direkt in Anspruch nehmen. Bei technischen Schwierigkeiten mit Smartphones oder Tablets standen die Schülerinnen und Schüler mit Rat und Tat zur Seite. Sie erklärten Funktionen, halfen bei Problemen und beantworteten individuelle Fragen. So konnten die Jugendlichen ihr Wissen praktisch einsetzen und erste Erfahrungen als Digitalpatinnen und Digitalpaten sammeln.
Auch das Kennenlernen des Hauses kam nicht zu kurz: Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Wohn- und Essbereich des Seniorenzentrums und erhielten dabei einen Einblick in den Alltag vor Ort.
Das erste Treffen war ein gelungener Auftakt für die Kooperation zwischen dem AEG und dem Kleeblatt. Im Rahmen des Wahlunterrichts „Digitale Helden/Digitaler Engel“ lernen die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler, ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen. Dabei sind nicht nur technisches Wissen, sondern auch Geduld, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit gefragt, Dinge verständlich zu erklären.
Der Nachmittag zeigte, dass die Begegnungen weit über technische Hilfestellungen hinausgehen: Beide Generationen konnten voneinander lernen, Gemeinsamkeiten entdecken und miteinander ins Gespräch kommen. Die Vorfreude auf die nächsten Treffen ist auf beiden Seiten groß!

