Maintal/Genf. In den Herbstferien haben die Physiklehrer Herr Wortmann und Herr Eversloh vom Albert-Einstein-Gymnasium Maintal eine Woche lang an einer Lehrerfortbildung am CERN in Genf teilgenommen. Das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik betreibt den größten Teilchenbeschleuniger der Welt und gilt als einer der spannendsten Orte der modernen Physik.
Das Programm war dicht gepackt: In Vorträgen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Beschleunigerphysik, Detektorphysik und Teilchenphysik. Außerdem berichteten Fachleute über die Ingenieursarbeit, die nötig ist, um Anlagen dieser Größenordnung zu bauen und zu betreiben.
Besonders eindrucksvoll waren die Rundgänge über das Gelände. Die Gruppe besichtigte den ATLAS-Detektor, eines der großen Experimente am Large Hadron Collider, sowie die Antimateriefabrik, in der Antiteilchen erzeugt und untersucht werden. Das historische Synchro-Cyclotron, der erste größere Beschleuniger des CERN. Dazu kamen der Linearbeschleuniger Linac 2 und der Teilchenspeicherring LEIR (Low Energy Ion Ring), die Kontrollzentren, von denen aus die Anlagen gesteuert werden, und der „Globe of Science and Innovation“, das Wahrzeichen des CERN. Zwischendurch bot sich zudem ein beeindruckender Blick auf den Mont Blanc.
Auch für den Unterricht gab es viel Praktisches: Die Lehrkräfte testeten verschiedene Schülerlabore und bauten dabei selbst eine Nebelkammer. Mit ihr lassen sich die Spuren kosmischer Teilchen, die ständig auch durch unsere Klassenräume fliegen, sichtbar machen.


