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« High » ein weiterer Baustein der Prävention für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10

Foto: Katrin Schander

« High » ein weiterer Baustein der Prävention für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Albert-Einstein-Gymnasiums auf der Bühne im Atrium, ein Theaterstück über die Suche nach dem „richtigen“ Leben       

Der 13jährige Jonathan findet Spaß im Lachgas, sucht nach mehr Rausch- und Glückszuständen durch Heroin, will das LEBEN auf Festen so richtig feiern, nimmt illegal beschaffte Medikamente, um durchfeiern zu können, nimmt andere illegale Medikamente, um die Leere danach aushalten zu können, und wieder andere um überhaupt noch zu funktionieren, um schlafen zu können, um so zu sein, wie er vorher ohne Medikamente war.  

Jonathan ist abhängig, kraftlos, abgemagert, ohne Besinnung und Erinnerung, ohne Freunde, ohne Schule, ohne Zukunft.

Beschaffungskriminalität, Polizei, Gerichtsverfahren, Unfälle, die glücklicherweise keine tödlichen Folgen hatten, Freunde im Drogenumfeld, die an Überdosis sterben. Jonathan ist 19, hat kaum Erinnerungen an seine „LEBENS“-jahre davor. 

SO ETWAS PASSIERT MIR NICHT !???  

Verzweifeltes Ringen der Mutter, der Eltern um den jungen (eigentlich erwachsenen) Sohn, der wieder zum hilflosen Baby wird und letztendlich Jonathans Erkenntnis 

„SO EINER WILL ICH NICHT SEIN!!!!“

Heute ist Jonathan 21, spielt mit seiner Mutter (professionelle Schauspielerin) seine eigene Geschichte auf der Bühne, will andere informieren, warnen.

Monatelanger Entzug in der Klinik, Ringen um das richtige LEBEN, das vorher da war – ohne Gifte. Es bleibt eine lebenslange Aufgabe, dem Sog der Rauschmittel nicht nachzugeben. Jonathan erlernt Strategien, um sich nicht wieder triggern zu lassen in bestimmten Situationen, und wenn es nur der Anblick einer leeren Parkbank ist…

Nach der Aufführung stellen sich Mutter und Sohn dem Publikum, antworten auf alle Fragen – authentisch, ehrlich, warnend.